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Das Auftaktduell am Vormittag: Elena Winkelmann gegen Elisabeth Pähtz
Stimmungsvoller Auftakt zur Frauen-EM
Marco Held
Vormittags war die Hoch-Zeit für die Medien, am Abend kamen die Spielerinnen zu den gebührenden Ehren – mit zwei Präsentationen begann die Frauen-Europameisterschaft im Treff-Hotel.
Gegen 11 Uhr duellierten sich die beiden Dresdner Nachwuchshoffnungen unter der versammelten Gilde der einheimischen Presse am Brett und präsentierten die Spannung des Schachs. U18-Weltmeisterin Elisabeth Pähtz spielte eine Blitzpartie gegen die erst 12-jährige Elena Winkelmann, die zum Erstaunen der anwesenden Medienvertreter auf einen großen Bildschirm übertragen wurde. Zahlreiche Fragen galt es zu beantworten, und viele Fotos wurden geschossen. Erstmals waltete auch Schach-Maskottchen „Chessy“ seines Amtes in der Elbestadt.
Der Meister der Organisation - Dr. Dirk Jordan
Galadinner in Deutschlands Schachhauptstadt

Am Abend wartete auf die Spielerinnen die festliche Eröffnung der Meisterschaft mit einem wunderbaren Menü und einigen Ansprachen der lokalen und regionalen Politprominenz. So sprach, moderiert von Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan, unter den Augen von ECU-Präsident Boris Kutin und den zahlreich erschienenen Aktiven und Gästen die sächsische Sozialministerin Helma Orosz von einer besonderen Freude, dass es den Dresdner Organisatoren gelungen sei, eine Frauen-Europameisterschaft in die sächsische Landeshauptstadt zu holen. Schließlich seien selbst in Sachsen weibliche Schachspielerinnen eine Seltenheit, so dass eine solche Veranstaltung Motivation für viele sein könne, es selber mit dem königlichen Spiel zu versuchen. Auch Dresdens Oberbürgermeister Ingolf Roßberg hofft darauf, irgendwann einen Weltmeister aus Dresden im „Buch der Stadt“ begrüßen zu können. Die Stadt sei als „Schachmetropole Deutschlands“ auf dem besten Wege, mit einer erfolgreichen Austragung die richtigen Züge auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung für die Schach-Olympiade 2008 zu machen. Im Namen aller Organisatoren und Zuschauer wünschte er den Teilnehmerinnen viele gute Züge bei der EM und „dass es möglichst erst nach vielen Zügen Schach und Matt heißen soll!“
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