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| Sieg im Spitzenduell für Zhaoqin Peng gegen Elisabeth Pähtz |
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Bauernschwächen bringen einen Punkt Vorsprung
Marco Held / Dagobert Kohlmeyer
Das Turnier ihres Lebens zeigt in den ersten Runden der Frauen-Europameisterschaft im Treff-Hotel die 35-jährige Zhaoqin Peng. Heute setzte sich die seit 1996 für Holland spielende Chinesin gegen Elisabeth Pähtz durch. Die Sportgymnasiastin zeigte sich enttäuscht, konnte aber nach der Partie wieder lächeln. „Ich musste einen Bauern geben, hatte nicht genug Spiel dafür.“, meinte die 19-jährige. „Es sollte heute nicht sein, nachdem ich vor zwei Wochen in der Bundesliga gegen sie gewinnen konnte. Zhaoqin Peng hat sich durch den Erfolg bereits nach fünf Runden ohne Punktverlust einen ganzen Zähler Vorsprung verschafft. „Heute lief es gut für mich gegen Elisabeth. Ich konnte viele Figuren tauschen und gegen ihre schwachen Bauern spielen. Trotzdem muss ich weiter von Partie zu Partie denken. Der Sieg ist noch fern, bei 12 Runden kann man nicht jeden Tag mit voller Kraft spielen.“, schätzte sie die Lage ein. Zhaoqin Peng ist Kennern der Schachszene seit Jahren ein Begriff. Sie stammt aus der Millionenstadt Kanton in China und spielte von 1988-1994 im dortigen Nationalteam, ehe sie Mitte der 90er Jahre nach Holland heiratete. Peng wohnt heute in Rotterdam und hat einen vierjährigen Sohn. Ihre Wahlheimat vertrat sie inzwischen schon bei drei Schacholympiaden. Die zierliche Frau mit dem eisernen Willen bevorzugt einen positionellen Schachstil, aber weiß auch taktische Chancen wie gegen Elisabeth Pähtz clever zu nutzen.
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| Tina Mietzner hat Lospech - mit Schwarz gegen Olga Alexandrova |
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Spannende Remiskämpfe auf der Bühne
Hinter der Holländerin kamen die Favoritinnen über Unentschieden nicht hinaus. Die schwedische Europameisterin Pia Cramling war mit einer Zugwiederholung gegen Lilit Mkrtchian einverstanden, und auch das junge russische Talent Nadezhda Kosintseva trennte sich von ihrer Landsfrau Natalia Pogonina friedlich. Insgesamt 13 Spielerinnen weisen vier Punkte auf. Ein guter Tag war es gestern auch für die 14-jährige Ukrainerin Anna Muzychuk, die lehrbuchgemäß ein Endspiel gegen Monica Calzetta aus Spanien für sich entschied. Sie liegt punktgleich mit Elisabeth Pähtz bei 3,5 Zählern auf dem geteilten 15. Rang. Vier der Dresdner Teilnehmerinnen gelang gestern ein Unentschieden. Elena Winkelmann, mit 12 Jahren jüngste Spielerin des Turniers, gelang ihr erster erspielter halber Punkt gegen Diana Skibbe aus Gera Auch für Claudia Meißner sowie Mutter und Tochter Galina und Evgenija Shmirina gab es jeweils ein Remis, wobei Evgenija mit knapper Zeit Gewinnchancen gegen die Estin Monika Tsiganova ausließ. Das Auslosungspech bleibt dagegen Tina Mietzner treu, die gestern gegen die ukrainischen Top-Ten-Spielerin Olga Alexandrova mit den schwarzen Steinen auf verlorenem Posten stand. Morgen ist ist Halbzeit bei den 12-ründigen Titelkämpfen. Die Spannung bleibt weiterhin erhalten, da Runde 6 unter anderem das Spitzenduell Peng gegen Cramling als besonderen Leckerbissen parat hält.
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04.04.2004 |
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| Eindrücke einer Organisatorin |
Ein Mitglied des Oraginsationsteams gab der Bitte nach, einmal seine eigenen Eindrücke vom Turnier zu schildern. mehr |
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04.04.2004 |
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| Strahlende Alexandra Kosteniuk zum Abschluss |
Gelegenheit zur Ehrung der Siegreichen, der Besten und der Organisatoren war beim Abschlussbankett der Frauen-EM. mehr |
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03.04.2004 |
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| Das schönste Gesicht der EM |
Zuschauer und Journalisten waren sich einig: Der Titel der "Miss Europameisterschaft" gebührt Anna Sharevich. mehr |
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