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Auf ein Wort: Waltraud Nowarra
Dagobert Kohlmeyer

Waltraud Nowarra wäre früher am Brett dabei gewesen
Sie stammt aus Cottbus und kam erst mit 11 Jahren zum Schach. Waltraud Nowarra hatte viel Talent und schon bald stellten sich die ersten Erfolge ein. In der ehemaligen DDR gab es im Frauenschach anfangs auch nicht so viel Konkurrenz. Vier Jahrzehnte lebt die heute 63jährige Waltraud Nowarra nun bereits in Dresden, weil sie hierher geheiratet hat.

Was war Ihr größter schachlicher Erfolg?

Der Gewinn des Zonenturniers 1966 in Warna. Edith Keller-Herrmann wurde damals Fünfte.


Wie oft haben Sie die DDR-Meisterschaft gewonnen?

Zwischen 1958 und 1973 insgesamt sieben Mal.


Spielen Sie heute noch aktiv?

Ja, bei Lok Dresden am 1. Brett sowie ab und zu bei Seniorenturnieren.


Als Rentnerin verfügen Sie jetzt wieder über mehr Zeit fürs Schach?

Richtig, doch ich habe Enkel, und da erfülle ich öfter Babysitter-Pflichten.


Wer beeindruckt Sie bei dieser Frauen-EM in Dresden am meisten?

Die kleine Peng Zhaoqin mit ihrer Zähigkeit und ihrem pragmatischen Schachstil.
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