Deutsch Englisch Landeshauptstadt Dresden Freistaat Sachsen European Chess Union Home Email an uns
Claudia Meißner bei der EM - sie weiß beim Dresdner SC als Chefin auch, was Organisation bedeutet!
 04.04.2004
Eindrücke einer Organisatorin

Obwohl ich schon öfter bei Schachveranstaltungen geholfen habe, war dieser Einsatz etwas ganz Besonderes. Eine Frauen-Europameisterschaft ist in ihren organisatorischen Anforderungen gewaltig und größer als das Bisherige. Die Gründe dafür liegen in dem offiziellen Charakter, dem überwältigendem internationalen Interesse und der langen Dauer des Turnieres.
Die deutsche Schachjugend weckte das Interesse der Passanten, indem sie
Werbeveranstaltungen in der Öffentlichkeit durchführte. Dabei half ich ihnen, indem ich einen Tag mit den Jugendlichen unterwegs war und auch Flyer verteilte. Mich beeindruckte besonders die Einsatzbereitschaft der Helfer, welche in unermüdlichen Eifer auf die Einwohner und Gäste Dresdens zugingen und für die EM warben. Ebenso imposant waren die Spiele der Schachjugend vor und in der Altmarktgalerie.
Ein besonderes Ereignis war auch der Besuch und die Büchersignierung von Garri Kasparow.
Wer ein Autogramm bekommen wollte, musste sehr viel Geduld mitbringen, da die Nachfrage besonders groß war.
Das Vorprogramm für diese Veranstaltung war ebenfalls umwerfend. Zum einen hat eine Förderschule für geistig Behinderte ein Tanzprogramm auf die Beine gestellt, in dem die Kinder die einzelnen Schachfiguren und deren Bedeutung darstellten. Zum anderen wurde von den Cheerleadern der Eishockeymannschaft „Dresdner Eislöwen“ eine Show geboten, in der die Frauen die Figuren zu leben erwachen ließen und einen Kampf zwischen Schwarz und Weiß darstellten.
In der darauffolgenden Woche sorgten die Schachspielerinnen durch ein Kopf-an-Kopf-Rennen für sehr viel Spannung und Gesprächsstoff. Bis zum heutigen Finale war nicht sicher wer gewinnen wird. Ich habe die Entscheidungsspiele live miterleben können und durfte an dem Demobrett die Partien zwischen Irina Slavina und Nana Dzagnidze mitziehen.
Alexandra Kosteniuk wird als neue Europameisterin gefeiert, wofür sie hart gekämpft hat.
Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich sehr stolz darauf bin, bei so einer Veranstaltung mitgewirkt zu haben. Ich hoffe, dass Dresden in den nächsten Jahren noch mehr Möglichkeiten haben wird, so große Veranstaltungen organisieren zu können.

Heike Böttrich

Alexandra Kosteniuk - Europameisterin in Dresden 2004!
 04.04.2004
Strahlende Alexandra Kosteniuk zum Abschluss

Die Reden wurden kurz gehalten und dafür war das Lächeln der Sieger umso länger bei der Abschlussveranstaltung im Treff-Hotel. Neben einem erneut exzellenten Bankett sollten vor allem bei der Ehrung der Besten alle auf die Bühne gebeten werden, die es sich im Laufe des Turnieres verdient hatten. Den Anfang machte dabei natürlich die neue Europameisterin. Alexandra Kosteniuk, die sich ohne Brille und dafür in einem durchaus reizenden Outfit präsentierte. Zudem setzte sie ein für die Fotografen wahrhaft wunderbares Lächeln auf. Auch Zhaoqin Peng war die Enttäuschung über die Final-Niederlagen gegen Kosteniuk nicht mehr anzumerken. Nachdem schließlich neben den großen Siegern mit der Dritten Antoaneta Stefanova alle Preisgewinner auf die Bühne gekommen waren und schließlich auch die Kategoriepreise vergeben waren, konnten auch kleinere Unstimmigkeiten über die Preisvergabe die Laune in der Runde nicht mehr wirklich trüben.
Auch versäumte es Organisationschef Dr. Dirk Jordan nicht, seinen fleißigen Helfern zu danken, das Gleiche tat auch Schiedsrichter Klaus Deventer. Den Abschluss dieses Abends bildete schließlich die Übergabe des „Staffelstabes“, also der ECU-Fahne, an Feodor Skriptchenko. Der Moldawier will im kommenden Jahr in Kischinev eine ähnlich gelungene Europameisterschaft 2005 auf die Beine stellen wie die Dresdner.


 Einige Bilder von der Abschlussveranstaltung
Anna Sharevich - gekürt zur "Miss EM"
 03.04.2004
Das schönste Gesicht der EM

Die 18-jährige Weißrussin Anna Sharevich brachte es im Turnier auf 6,5 Punkte und überzeugte damit auch am Brett. Noch vor der Schlussrunde hatte die in Brest wohnende Anna Hoffnungen auf den Frauen-Großmeistertitel.
Für die Zuschauer bedeutsamer war allerdings das Outfit von Anna, die stets adrett mit kurzem Rock und sorgfältig geschminkt ihre Partien bestritt. Die anwesenden Journalisten erfreute sie mit ihren bereitwilligen Auskünften in gutem Englisch. Grund genug, Anna den Titel der "Miss Europameisterschaft Dresden 2004" zu verleihen. Sie tritt damit die Nachfolge der Schweizerin Monica Seps an, die ebenfalls in Dresden auf den 64 Feldern aktiv war.

 Ein Gespräch mit "Miss" Anna
AUSRÜSTER
news
04.04.2004
Eindrücke einer Organisatorin
Ein Mitglied des Oraginsationsteams gab der Bitte nach, einmal seine eigenen Eindrücke vom Turnier zu schildern. mehr
04.04.2004
Strahlende Alexandra Kosteniuk zum Abschluss
Gelegenheit zur Ehrung der Siegreichen, der Besten und der Organisatoren war beim Abschlussbankett der Frauen-EM. mehr
03.04.2004
Das schönste Gesicht der EM
Zuschauer und Journalisten waren sich einig: Der Titel der "Miss Europameisterschaft" gebührt Anna Sharevich. mehr
archiv
seite empfehlen  |  seite drucken  diese Seite drucken  |  seitenanfang  seitenanfang
© COPYRIGHT EUROCHESS-DRESDEN.ORG 2004  |  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  VISITS:   3740962