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Ketevan Arakhamia kämpfte vergeblich gegen Zhaoqin Peng
Peng unheimlich – Schwarzsieg bringt erneut mehr Vorsprung
Marco Held
Ein hervorragender Tag war das Ende der ersten Woche im Treff-Hotel Dresden für die führende Zhaoqin Peng. Die für Holland spielende Chinesin wählte mit den schwarzen Steinen diesmal überraschend die Französische Verteidigung und überspielte ihre georgische Kontrahentin Ketevan Arakhamia-Grant glatt. Damit katapultierte sich die 35-jährige in die absolute Favoritenstellung im Titelkampf, da sich die beiden anderen Verfolgerinnen Irina Slavina und Elina Danielian aus Russland recht schnell remis trennten.
Sechs Spielerinnen haben nun wieder einen ganzen Punkt Rückstand auf Peng, hinter der in der Verfolgergruppe hart um Punkte gekämpft wurde. Europameisterin Pia Cramling strahlte über ihren Endspielerfolg gegen die russische Mitfavoriten Nadezhda Kosintseva, und auch Antoaneta Stefanova fand mit einem Sieg gegen die Polin Marta Zielinska nach einer kleinen Schwächeperiode gut zurück ins Turnier. Schließlich konnte Corina Peptan aus Rumänien den Anschluss halten, da sie Zielinskas Landsfrau Monika Socko bezwang.
Gratulation! Heather Richards (r.) wurde 21, bekam einen Kuchen von Elisabeth Pähtz
Elisabeth mit Schwung

Die Dresdner Hoffnung Elisabeth Pähtz konnte offenbar beim Kuchenbacken gut entspannen. Sie beglückwünschte ihre englische Freundin Heather Richards zum 21. Geburtstag und beschenkte sie mit dem Backwerk. Das entkrampfte auch ihr Spiel auf den 64 Feldern, wo sie heute ihre Kontrahentin Angela Dragomirescu im Angriff untergehen ließ und mit einer kleinen Mattkombination ihren vierten Sieg einfuhr. Wichtig für Elisabeth, dass das Zwischentief eindrucksvoll überwunden scheint.
Gleiches konnte man heute auch von den anderen Dresdnerinnen behaupten. Bis auf Claudia Meißner wetzten alle erfolgreich die gestern erlittenen Scharten aus. Tina Mietzner erwies sich mit den Worten „Es wurde auch Zeit, dass ich wieder gewinne“ gegen Brigitte von Herman als Stärkere, während Galina Shmirina das Magdeburger Talent Susan Großmann überspielte. Auch Ulrike Rößler durfte sich endlich über den zweiten Sieg in Dresden freuen. Ein Remis gab es für die beiden jungen Evgenija Shmirina und Elena Winkelmann. Evgenija „klammerte“ ein Remis gegen Jessica Nill. „Sie hat mit Weiß sehr ambitionslos gespielt und schnell viele Figuren getauscht. Ich hatte sie eigentlich offensiver erwartet, meinte die Nationalspielerin aus Baden-Oos. Elena Winkelmann trennte sich schließlich von der Türkin Azar Gilzem unentschieden und fand erklärende Worte: „Ich habe schon so viele gute Stellung verdorben in dem Turnier. Da war mir der halbe Punkt erstmal lieber.“
Nach dem Debakel in Runde sechs sind die Dresdnerinnen damit wieder auf einem guten Weg und können hoffnungsvoll den verbleibenden fünf Runden entgegenschauen.
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