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| Kein langes Vergnügen: Zhaoqin Peng gegen Pia Cramling |
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Zhaoqin Peng mit leichter Hand „Halbzeit-Meisterin“
Marco Held / Dagobert Kohlmeyer
Keine Probleme gab es gestern für Zhaoqin Peng bei der Frauen-Europameisterschaft. Die 35-jährige für Holland spielende Chinesin musste nur neun Züge gegen die aktuelle Titelträgerin Pia Cramling spielen, um sich nach ihrem ersten abgegeben halben Zähler den „Halbzeit-Meistertitel“ nach sechs Runden zu sichern. Nur drei Verfolgerinnen konnten einen halben Punkt auf die Führende gut machen. Irina Slavina aus Russland landete nach ihrer Auftaktniederlage einen wichtigen Sieg gegen die 18-jährige Geheimfavoritin Tatiana Kosintseva. Auch die Georgierin Ketevan Arakhamia-Grant gegen Elena Sedina aus Italien sowie die armenische Spitzenspielerin Elina Danielian gegen Natasa Bojkovic aus Serbien behielten die Oberhand und kommen auf fünf Punkte. Zahlreiche weitere Spielerinnen kommen auf 4,5 Punkte. Zu denen gehört leider nicht Elisabeth Pähtz, die mit der an Position fünf gesetzten Georgierin Nana Dzagnidze ein sehr schweres Los erwischte. Mit Schwarz hatte die Dresdnerin einen schweren gegen die erst 17jährige amtierende Junioren-Weltmeisterin aus der Kaukasusrepublik. Schon während des Mittelspiels hatten Schach-Bundestrainer Uwe Bönsch und Elisabeths Vater Thomas arge Bedenken ob des Drucks, den Dzagnidze ausübte, so dass Elisabeth fast zwangsläufig der partieentscheidende Fehler unterlief. Schwer enttäuscht musste die 19-jährige ihre zweite Niederlage in Folge quittieren. Bei noch sechs ausstehenden Runden sind ihre Chancen auf einen Platz unter den ersten 12 und damit die WM-Qualifikation noch nicht verloren.
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| Vielleicht fehlte heute die Unterstützung? Pähtz-Freund Yannick Pelletier war bereits auf dem Weg zur Bundesliga |
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Evgenija lässt Dresden hoffen
Von den anderen Dresdnerinnen konnte nur Evgenija Shmirina für einen Lichtblick sorgen. Sie trennte sich von der Moldawierin Karolina Smokina unentschieden und war damit recht zufrieden: „Nach der Partie zeigte sie mir, wie ich in Vorteil hätte kommen können. Trotzdem, wenn ich so weiter spiele, habe ich gute Chancen auf die angestrebte Norm der Internationalen Meisterin.“ Evgenijas Mutter Galina Shmirina unterlag mit Elena Partac einer weiteren moldawischen Großmeisterin. Die 38-jährige konnte nach der Partie allerdings lachen, obwohl sie ihr schweres Endspiel nicht erfolgreich verteidigt hatte. „Ich habe einen ganz schlimmen Fehler am Ende gemacht, so dass es schnell zuende ging. Aber lieber jetzt, als in einer besser stehenden Partie!“, meinte sie. Dagegen hatten Tina Mietzner und Ulrike Rößler große Mühe, ihre Enttäuschung über die Niederlage zu verbergen. Schließlich musste sich auch die jüngste Teilnehmerin im Feld, Elena Winkelmann geschlagen geben. Hoffen also auf die zweite Hälfte der Titelkämpfe auf Erfolge der einheimischen Asse!
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04.04.2004 |
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| Eindrücke einer Organisatorin |
Ein Mitglied des Oraginsationsteams gab der Bitte nach, einmal seine eigenen Eindrücke vom Turnier zu schildern. mehr |
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04.04.2004 |
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| Strahlende Alexandra Kosteniuk zum Abschluss |
Gelegenheit zur Ehrung der Siegreichen, der Besten und der Organisatoren war beim Abschlussbankett der Frauen-EM. mehr |
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03.04.2004 |
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| Das schönste Gesicht der EM |
Zuschauer und Journalisten waren sich einig: Der Titel der "Miss Europameisterschaft" gebührt Anna Sharevich. mehr |
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