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| Partie des Tages: Olga Alexandrova gegen Elisabeth Pähtz |
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Schily sieht großen Pähtz-Kampf
Marco Held
Zwar sorgte ein besonderer Ehrengast für etwas Unruhe in Runde acht der Frauen-EM im Treff-Hotel, allerdings schien er die Damen auch zu besonderen Leistungen zu inspirieren. Unter den Blicken von Bundesinnenminister Otto Schily schien Elisabeth Pähtz völlig unbeeindruckt und setzte die ukrainische Spitzen-Großmeisterin Olga Alexandrova auf der Bühne stark unter Druck. Beide Kontrahentinnen kämpften bis zum blanken König und unterstrichen mit ihrer Punkteteilung nach fast 100 Zügen den „Großkampftag“ bei der EM. Nach dem Remis haben sie allerdings bereits zwei Punkte Rückstand auf die Spitze. Dort suchte Zhaoqin Peng eine Vorentscheidung gegen Antoaneta Stefanova. Überraschend spielte nicht die Europameisterin von 2002 auf Sieg, sondern Peng gewann mit den weißen Steinen im Endspiel einen Bauern, konnten diesen Vorteil aber nicht zum Sieg ummünzen. Gleiches galt für den Materialvorteil der Rumänin Corina Peptan gegen die russische Mitfavoritin Alexandra Kosteniuk – diese längste Partie des Tages entdete ebenfalls mit einer Punkteteilung. Zwei Spielerin haben überraschend die Verfolgung von Peng aufgenommen und kamen auf einen halben Zähler an die gebürtige Chinesin heran. Die Russin Irina Slavina, absolute Gewinnerin der letzten Tage, brachte der amtierenden Europameisterin Pia Cramling die erste Niederlage des Turniers bei. Nach einem Turmopfer entschieden die beiden Freibauern von Slavina die Partie. Auch Elina Danielian konnte ihre Begegnung mit Olga Zimina für sich entscheiden. Die Geheimfavoritin von Elisabeth Pähtz aus Armenien hat damit eine hervorragende Ausgangsposition für die letzten vier Runden.
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Eine andere Partie des Tages: Schily mit einem Remis gegen Kasparow auf Dresdner Porzellan
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| Emilia Horn, unverkennbar aus Schweden! - verdeckte Blicke in den hinteren reihen |
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Evgenija steuert auf die Norm zu
Ein guter Tag war es auch für die deutschen Farben. Zwei Spielerinnen rangieren einen halben Zähler hinter Pähtz: Jessica Nill und Evgenija Shmirina. Während die Ooserin Nill ihre Favoritenstellung gegen die junge Nargiz Mammadova aus Aserbeidschan unterstrich, triumphierte die erste 14-jährige Shmirina überraschend gegen Angela Dragomirescu. „Es war eine schwierige Partie. Ich habe einen Bauern gewonnen und stand dann besser, aber wir kamen beide in Zeitnot. Dort verlor sie die Nerven und stellte die Dame ein.“, freute sich Evgenija über den gelungenen Coup, der ihr die ersehnte IM-Norm ein Stück näher bringt. Den zweiten Sieg des Wochenende gab es auch für zwei weitere Dresdnerinnen. Tina Mietzner überspielte aus schlechterer Position Landsfrau Heike Vogel, und Ulrike Rößler bezwang die Schweizerin Corinne Roelli und sicherte sich ihren dritten Punkt. Auch Claudia Meißner behielt nach einigen schlechteren Partien gestern die Oberhand gegen die Hamburgerin Alice Winnicki. Dagegen gab es für Galina Shmirina und Elena Winkelmann Niederlagen gegen bessere Gegnerinnen. Die mit 12 Jahren jüngste Teilnehmerin Elena unterlag dabei der „Miss Europameisterschaft 2003“, Monika Seps aus der Schweiz.
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04.04.2004 |
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| Eindrücke einer Organisatorin |
Ein Mitglied des Oraginsationsteams gab der Bitte nach, einmal seine eigenen Eindrücke vom Turnier zu schildern. mehr |
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04.04.2004 |
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| Strahlende Alexandra Kosteniuk zum Abschluss |
Gelegenheit zur Ehrung der Siegreichen, der Besten und der Organisatoren war beim Abschlussbankett der Frauen-EM. mehr |
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03.04.2004 |
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| Das schönste Gesicht der EM |
Zuschauer und Journalisten waren sich einig: Der Titel der "Miss Europameisterschaft" gebührt Anna Sharevich. mehr |
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